Protokoll Plenum der Lokalen Agenda vom 16.Juli 2012

Anwesend:

S.Bürkle (Blick v. Fernsehturm), I.Gnädig, W.Haag, A.Häussermann, K.Hoffmann, V.Kleff, E.Philipsen, A.Mueller-Ressing, I.Ottenbacher, R.Retzlaff, D.Wintterlin,

Entschuldigt:

R.Bouché, G.Dürr, G.Hammer, H.-P.Klein (stellv. Bezirksvorsteher); H.Roser, V.Ruta,

Moderation und Protokoll:

M.Herzig

Tagesordnung:

  1. Berichte aus den Arbeitskreisen
  2. 20 Jahre AK „Flüchtlinge“ (Müller-Ressing)
  3. Fairtrade-Bezirk Sillenbuch: Gründung eines Ak?
  4. Öffentlichkeitswirksame Herbstveranstaltung 2012: Stand der Vorbereitung
  5. Homepage: neue Präsentation
  6. Anträge
  7. Verschiedenes / Termine / Nächstes Treffen

 

Vor Beginn der Veranstaltung lud der Moderator die Teilnehmenden ein, sich zum Thema „Rio + 20-Konferenz“ zu äussern. Nicht verbal, sondern mittels einfacher Klebepunkte sollte dies auf zwei Schaubildern geschehen: zu „Befindlichkeit vor der Konferenz (Erwartungen)“ sowie „Erwartungen für die nächsten 20 Jahre“. Das Ergebnis (siehe am Ende vom Absatz), zeigt sowohl eine gewisse Skepsis im Vorfeld, als auch eine noch größere Skepsis bei den Erwartungen zu mehr Nachhaltigkeit in den nächsten 20 Jahren.

Rio 21 vorher

 

 

Rio 21 nachher


 

 

zu 1. Berichte der AK´s

„Meile“ (Haag): Rückblick auf Sommerfest:

  • positives Feedback („bestes Fest“)
  • überregionale Anbieter (Süßigkeiten) kamen nicht
  • positiv: stärkt Gemeinschaftsgefühl
  • Anliegen: „Einkauf vor Ort“ bewusster machen (nachhaltig)
  • Frau Häussermann erinnert an die Anfänge: Stadtbahnbau
  • Frage: stärkere Beteiligung von Handwerkern, auch Beteiligung Heumadener Betriebe
  • Herr Kleff wirbt dafür, dass auch Vereine und Kirchen beteiligt werden (gemeinsame Werbung)

 

zu 2: Fair-Trade-Bezirk? (vorgezogen, weil Herr Haag früher gehen muss)

Philipsen: Anregung erfolgte von Bezirksvorsteher Schreck: Anfrage an Lokale Agenda, ob sie sich beteiligt; Vorschlag: Gründung eines AK; Nach Diskussion im Bezirksbeirat erfolgt dort ein einstimmiger Beschluss, dass Sillenbuch „Fair-Trade-Stadtteil“ werden soll. Für Philipsen ist klar, dass Lokale Agenda Sillenbuch „ nicht den Hut auf hat“, aber einer der Akteure sein kann, der sich auch in der zu gründenden Steuergruppe beteiligt.

  • Vor Ort soll nachgefragt werden, ob es fair gehandelte Artikel gibt
  • konkrete Vision: Weltladen als Ort des fairen Handels
  • Vorschlag AK (Wiederbelebung des bisherigen Weltladen-AK: Ruta, Kleff (Doppelfunktion mit Kirchen)

Konsens im Plenum:

  • Lokale Agenda beteiligt sich
  • Volker Ruta soll Lokale Agenda in der Steuergruppe vertreten, Volker Kleff die Kirchen; wer die „Meile“ dort vertreten wird, soll Herr Haag klären

 

Fortsetzung zu 1: Berichte AK´s:

Organisationsteam (Retzlaff): Ausflug am 25. April, Besuch in Berlin, Veranstaltung der SPD-Bundestags-Fraktion zu „Rio plus 20“, wo sich Lokale Agenden präsentieren konnten; etwa 50 kamen zusammen; Sillenbucher Agenda erwies sich als besonders vielseitig!

AK „Erneuerbare Energien“ (Philipsen)

  • Sommerfest: AK war als einziger Vertreter des Lokalen Agenda dabei; diesmal auch nur ein Zelt, aber gute Resonanz
  • Elektrofahrzeug: Inzwischen hat eine erste Testfahrt mit einem umgebauten Elektrofahrzeug stattgefunden. Mitarbeiterinnen der Diakonie waren angetan, allerdings tat sich das Fahrzeug an den Steigungen schwer. Die Finanzierung steht: von den Gesamtkosten von 12000 bis 15000€ trägt ein Teil die Solaragenda, ein kleinerer Teil die Lokale Agenda (Überschüsse des AK „Erneuerbare Energie“), sowie die Diakonie.

 

Zu Punkt 2: 20 Jahre AK „Flüchtlinge“;

Vortrag von Frau Müller-Ressing : 20 Jahre Arbeitskreis Flüchtlinge – Lokale Agenda 16.07.2012

Diskussion:

  • Herr Philipsen ermuntert den AK, dass er weiterhin Anträge auf finanzielle Unterstützung auch bei der Lokalen Agenda stellen kann
  • die Arbeit des AK wird ausdrücklich gelobt, weil sie voll den Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht (z.B. Förderung von Bildung und Ausbildung)

 

zu Punkt 4: Herbstveranstaltung (Herbsttagung)

Leider gibt es bislang weder ein konkretes Datum noch ein Thema, weil

  • das Thema Stadtwerke zurückgestellt wurde
  • beim Thema „Bürgerbeteiligung“ noch immer nach geeigneten Referenten gesucht wird
  • weitere Ideen sind erwünscht: Frage, ob das Thema „Generationengerechtigkeit“ in Frage kommt (hier hat ein neues Büro im Stadtteil eröffnet); andere Idee ist eine Veranstaltung zum Thema „Fairen Handel“ in Verbindung mit Präsentation von Waren, bzw. Essen

 

zu 6. Anträge: Im Vorfeld des Sommerfestes stellte der AK „Erneuerbare Energien“ einen Antrag beim Organisationsteam auf eine Ausfallbürgschaft von 150€; dies wird dem Plenum zur Kenntnis gebracht. Ob sie wirksam wird, kann noch nicht gesagt werden.

 

Zu 7. Verschiedenes:

  • Anläßlich des 40.jährigen Bestehens des Augustinums soll das Jubiläum auch von der Lokalen Agenda gewürdigt werden. Das Plenum nimmt die Anregung von Frau Häussermann zustimmend zur Kenntnis, Herr Philipsen wird eine kleine Würdigung der Kontakte an die Presse weitergeben.
  • Nächstes Treffen: Der Termin wird zeitnah bekanntgegeben

Lokale Agenda Sillenbuch beim Rio+20-Aktionstag der SPD in Berlin

Rio+20 - Aktionstag der SPD in Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktionstag  der SPD-Bundestagsfraktion „Rio+20 – Nachhaltigkeit mit Leben erfüllen“ am 25.April 2012 in Berlin

Zum o. a. Aktionstag hatte die SPD-Bundestagsfraktion ca. 50 lokale Initiativen zur Umsetzung der Beschlüsse der Rio-Konferenz in das Reichstagsgebäude eingeladen, darunter die Lokale Agenda Sillenbuch. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Stellv. Fraktionsvorsitzenden Ulrich Kelber, die Organisation lag beim umweltpolitischen Sprecher Dr. Matthias Miersch.

Gegliedert nach den Themengruppen

  1. Lokale Agenda (11 Vorhaben),
  2. Internationale Partnerschaften (7),
  3. Fair Trade und Weltläden (9),
  4. Jugend, Schule und Kirche (9),
  5. Umwelt und Naturschutz (6),
  6. Erneuerbare Energien (3),
  7. Nachhaltige Landwirtschaft und biologischer Anbau (3),

stellten die Initiativen anhand von Informationsmaterialien und z. T. von Produktbeispielen ihre Aktivitäten dar, wobei Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch von Erfahrungen gegeben war.

In einem zweiten Teil fand unter Moderation von Dr. Miersch eine Podiumsdiskussion unter Teilnahme weiterer Fraktionsmitglieder sowie von Sprechern umwelt- und entwicklungspolitischer Organisationen statt. Die thematischen Schwerpunkte lagen dementsprechend weitgehend bei den globalen Fragestellungen und nicht bei deren lokaler Umsetzung. Ein unmittelbarer Bezug zu unseren lokalen Projekten war damit nicht gegeben.

Zusammenfassende Bewertung:

Das Hauptinteresse galt aus meiner Sicht den zehn Initiativen der Lokalen Agenda, die neben Sillenbuch zur Ausstellung kamen, da hier der unmittelbare Vergleich am ehesten möglich war. Die  Vorhaben stammten aus unterschiedlichen Ländern (BY, HH, HE, NS, NW, SN und ST). Sie hatten  nicht nur praktische Projekte zum Gegenstand, sondern verstehen sich teilweise als Informations-, Bildungs- bzw. Beratungszentren oder sind im Rahmen von Netzwerken mit einer Mehrzahl von Partnern tätig. Die Themenfelder erstrecken sich von Energie- und Klimafragen über die nachhaltige Stadt- oder Regionalentwicklung und die Bürgerbeteiligung über die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes, Verkehrsfragen, Konsumkritik bis hin zu Frauenfragen. Nur wenige scheinen thematisch so breit angelegt zu sein wie unsere Sillenbucher Agenda. Das spricht aber nicht gegen unser Konzept, sondern beweist nur, dass sich aus dem ja unbestreitbar vielschichtigen  Rio-Protokoll in unserem Lande recht vielfältige Aktivitäten entwickeln konnten. Die Lokale Agenda Sillenbuch kann sich in sehr wohl behaupten.

Wie erwähnt, wurden Vorhaben in weiteren Kategorien vorgestellt, die sich auf einzelne, thematisch ebenfalls mit der Rio-Konferenz zusammenhängende Aktionsgebiete konzentrierten, aber in der kurzen Zeit nicht näher betrachtet werden konnten. Zu bedauern ist, dass zu der Veranstaltung die Öffentlichkeit keinen Zugang hatte, was wohl den Rahmen einer eintägigen Fraktionsveranstaltung

Reinhard Retzlaff

Radwegverbindungen von und nach Stuttgart Zentrum

Von: „Reinhard Bouché“

An: „Claus Koehnlein“

Datum: 27.10.2011 11:30

Betreff: Radweg-Probleme Ruhbank/Stelle

Sehr geehrter Herr Koehnlein,

als eifriger Radfahrer von Sillenbuch runter in die Innenstadt und wieder

zurück möchte ich 2 Punkte ansprechen, wo Verbesserungen für den Radfahrer

sinnvoll bzw. nötig wären:

1. Sinnvoll wäre an der Stelle (Abzweig nach Frauenkopf) eine spezielle

Ampelschaltung für Fußgänger/Radfahrer, die den Fußgängern/Radfahrern eine

schnellere Grünschaltung bescheren würde.

2. Nötig wäre ein ampelgesteuerter Überweg für Fußgänger/Radfahrer bei der

Einmündung des ‚Steilen Bopserwegs‘ in die Jahnstraße. Wenn man am Ende des

‚Steilen Bopserwegs‘ weiter nach Sillenbuch will muß man die Jahnstraße

sozusagen auf eigene Gefahr überqueren. Der Fuß-/Radweg, der dann gegenüber

zur Haltestelle Fernsehturm führt ist vollkommen verwahrlost.

Mit freundlichen Grüßen

R.Bouché  Mitglied der Lokalen Agenda Sillenbuch

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Sehr geehrter Herr Bouché,

vielen Dank für Ihre Hinweise bezüglich Radverkehrsverbesserungen.

Leider hatte ich Ihre mail verlegt, so dass ich erst jetzt zur Antwort

komme. Ich werde mich um Ihre Vorschläge kümmern.

Viele Grüße

Claus Köhnlein

 

Landeshauptstadt Stuttgart

Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung  – Fahrradbeauftragter-Eberhardstraße 10

70173 Stuttgart

Telefon 0711/216-3085   Fax 0711/216-8692   PC-Fax 0711/216-953085

E-mail Claus.Koehnlein@stuttgart.de

Wir tun was – Abschlussveranstaltung 21.April 2012

Wir tun was und lassen nicht nach – umweltgerechtes Handeln in Privathaushalten

Vom Herbst 2007 bis Frühjahr 2009 entwickelten 21 Haushalte in drei Gruppen ihr umweltgerechtes Handeln in der Familie/Haushalt weiter, moderiert und unterstützt von ehrenamtlichen Umweltmentoren. Es ging um Heizung, Strom, Wasser, Mobilität, Ernährung, Konsum. Jeder setzte sich inividuell Ziele, was verändert werden soll. In den Gruppen wurden die Erfahrungen ausgetauscht, Tipps und Anregungen weitergegeben und sich gegenseitig uunterstützt, wenn etwas nicht klappte. Nach gut einem Jahr wurde das Modellprojekt durch eine externe Fachinstitution evaluiert. Nach weiteren zwei Jahren wird durch eine Selbsevaluation überprüft, ob der Stand des umweltgerechten Handelns seit Beendigung des ersten Jahres gleichhoch geblieben, gesunken ist oder sich erhöht hat. In den zwei Jahren waren die Haushalte auf sich alleine gestellt.

Die Ergebnisse der Selbstevaluation über das umweltgerechte Handeln der Haushalte in den letzten 2 Jahren werden im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2012 vorgestellt.

am Samstag, den 21.April 2012

von 17.00 bis 19.30 Uhr

 im Evang.Gemeindezentrum Heumaden-Süd

Bockelstraße 125 in 70619 Heumaden

 

Programmablauf

17.00 Uhr  Begrüßung und Einführung in den Abend
Eckhard Philipsen, Sprecher der Lokalen Agenda

17.10 Uhr  Projekte  ‚Klimafreundliche Haushalte in Baden-Württemberg‘
Dr. Gerd Oelsner, Agenda Büro in der Landesanstalt für Umwelt,
Messungen und Naturschutz ,Baden-Württemberg

17.30 Uhr  Stadt mit Energieeffizienz – SEE Stuttgart
Dr.Görres, Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart

18.00 Uhr  Wie nachhaltig war das nachhaltige Handeln – Ergebnisse der Selbstevaluation
Volker Ruta – ehrenamtlicher Projektleiter

18.30 Uhr   „Aus dem prallen Leben eines umweltgerechten Haushalts“

18.40 Uhr  Round-table:
Dr. Jürgen Görres, Dr. Gerd Oelsner, 2 Vertreterinnen der Haushalte,1 Umweltmentor, Volker Ruta

19.00 Uhr  Offene Diskussion un Gedankenaustausch in lockerer Runde
mit Häppchen regionaler Produkte und regionalen Getränken

19.30 Uhr  Verabschiedung

Kontaktadressen:
Eckhard Philipsen      Tel.: 0711 444832, Mail: eckhard.Philipsen@gmx.de
Volker Ruta                   Tel.: 0711 444932, Mail: heivoruta@online.de