Die 4.Revolution – Energy Autonomy am 18.Juli im Augustinum

 

 

 


Donnerstag, 18.07.2013; 19:30; Stiftstheater, Florentiner Str.20

Eintritt 4 Euro; Gäste 6 Euro


Die  4.Revolution – Energy Autonomy

Einführung: Arbeitskreis Umweltfreundliche Energien der Lokalen Agenda Sillenbuch


 

Dokumentarfilm; DE 2010; 83 Min.

Regie: Carl A.Fechner

 

Dreimal in der Geschichte der Menschheit gab es einen großen Umbruch: Von Jägern und Sammlern zu einer Agrargesellschaft, anschließend zu einer industriellen  und zuletzt zu einer Dienstleistungs- und Mediengesellschaft. Den nächsten Wandel könnte der Umbau der Energieversorgung darstellen:

Weg von den fossilen Trägern, hin zu effizienten erneuerbaren Quellen. Warum wird das aber immer wieder in eine nicht näher definierte Zukunft verlegt ? Carl A.Fechner geht dieser Frage nach.

Die vierte Revolution: Eine Zukunft rein aus erneuerbaren Energien und eine gerechtere Verteilung allen Kapitals. Verschiedene Projekte und Firmen zeigen, wie mittels Solar- und Windkraft Energie bereits heute ökonomisch und ökologisch gewonnen werden kann. Der Film führt uns an Häuser heran, die mehr Energie produzieren , als sie verbrauchen, und zeigt uns Familien, die mit erneuerbaren Energien ihren Lebensunterhalt finanzieren.

 

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Umweltfreundliche Energien der Lokalen Agenda Sillenbuch.

E-Smart für die Diakoniestation Sillenbuch

Liebe Agendamitarbeiter und Agendafreunde,

dem AK Umweltfreundliche Energien in Verbindung mit dem Verein SolarAgenda 70619 ist es gelungen,  zusammen mit der Diakonie Stuttgart, vertreten durch  Herrn Picht, für 3 Jahre einen E-Smart für die Diakoniestation Sillenbuch zu leasen. Dieses Projekt wird am 1.Februar 2013, 15 Uhr, in der Diakoniestation Sillenbuch, Gosheimer Weg 9A, vorgestellt. Dazu möchten wir hiermit alle Interessenten herzlich einladen:

Einladung zur Projektpräsentation E-Smart fuer die Diakoniestation Sillenbuch

Smart neu beschriftet mit SolarAgenda 70619 - Logo

„Ein schneller Energiewechsel bedarf  zahlreicher autonomer Akteure, die mit ihren Initiativen nicht warten wollen und auch nicht warten müssen, was andere tun.“
Zitat aus:
Hermann Scheer: Der Energethische Imperativ.
München, Verlag Kunstmann, 2010

Und so hat die Presse  über die Projektpräsentation berichtet:

Blick vom Fernsehturm: Diakoniestation_Sillenbuch bekommt E-Smart

Ev.Kirche Stuttgart:  E-Smart für die Sillenbucher Diakonie

 

 

Bezirksbeirat als Lokomotive für die Energiewende in Sillenbuch ?

Auf der letzten Sitzung des Bezirksbeirats Sillenbuch, am 19.Dezember im Jugendhaus, hat Lokale Agenda-Mitglied Reinhard Bouché die 5-Frage-Minuten am Beginn der Sitzung genutzt und die Frage gestellt:

“ Wäre es nicht angemessen und sinnvoll, wenn sich der Bezirksbeirat aktiv an der Energiewende beteiligt, z.B. indem er sich im Rahmen des städtischen Projekts SEE – Stadt mit Energieeffizienz – an der Umsetzung ehrgeiziger Energieeinsparziele nicht nur beteiligt sondern im Rahmen seiner Möglichkeiten eine leitende Funktion übernimmt ?“

Die Reaktion der Bezirksbeiräte war verhalten.

Die LA-Mitglieder Herr Philipsen und Herr Ruta nehmen zusammen mit Vertretern anderer Umweltinitiativen an einem Stuttgart-weiten Runden Tisch unter Leitung des Amts für Umweltschutz teil.  Am 14.Dezember fand eine erste einführende Sitzung statt.

Über den Fortgang des Runden Tisches und konkrete Reaktionen des Bezirksbeirats Sillenbuch werden wir hier informieren.

Reinhard Bouché

s.a. Artikel im Blick- vom-Fernsehturm unter

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.energiesparprojekt-bezirksbeirat-soll-auch-mitmachen.6cf9925b-e1ba-4e4c-988d-81445e711242.html

 

 

 

 

Installation und Betrieb einer PhV-Anlage mit Eigenverbrauch

Der Arbeitskreis ‚Umweltfreundliche Energien’ der Lokalen Agenda Sillenbuch lädt ein:

Vortrag im Rahmen einer öffentlichen Arbeitskreissitzung

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage heute noch ? Installation und Betrieb einer PhV-Anlage mit Eigenverbrauch

 Mittwoch, 5.Dezember 2012, 19.30 Uhr

Augustinum Sillenbuch, Florentiner Str.20 – Clubraum 1

Nachdem die Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen aufgrund des unerwartet großen Zubaus dramatisch reduziert wurden stellt sich  mancher die Frage, ob sich dann die Anlage auf dem eigenen Dach trotz gleichzeitig gesunkener Modulpreise noch rentiert. Schließlich beträgt die Einspeisevergütung  für Anlagen bis zu 30 kWpeak ab Januar 2013 nur noch 17 Cts/kWh.

Gleichzeitig haben die Energieversorger ab Anfang 2013  Preissteigerungen von ca. 2,5 Cts/kWh angekündigt – bei der EnBW steigt dann der Preis auf ca. 27,5 Cts/kWh.

Das ist die Chance:  statt den selbst erzeugten Strom zu 100% in das öffentliche Netz einzuspeisen verbraucht man so viel möglich unmittelbar selbst. Man verzichtet dann für diesen Anteil  auf  die garantierte Einspeisevergütung und spart stattdessen  die Bezahlung an den Stromlieferanten. Eine eigene Anlage wird dadurch attraktiver

Geht das technisch ? Ja es geht und ist elektrotechnisch auch nicht schwierig zu realisieren.

Und man ‚schont’ das Leitungsnetz gerade tagsüber während der Verbrauchsspitze, wenn bei gutem Wetter die Erneuerbaren Energien fast den ganzen Strombedarf von Deutschland produzieren.

Unser Mitglied Reinhard Bouché wird über diese Thematik referieren und wir würden uns freuen, möglichst viele interessierte Besucher begrüßen zu können.

Die Energiewende braucht das Engagement jedes Einzelnen !!

Photovoltaik-Anlage mit Eigenverbrauch

Lohnt sich trotz der kontinuierlichen Reduzierung der Einspeisevergütung für selbst erzeugten Solarstrom eine eigene Photovoltaikanlage noch ?

Aktuell wird die eingespeiste Kilowattstunde Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Dachanlagen mit maximal installierter Leistung bis 10 kWh mit 18,54 Ct vergütet. Diese Vergütung sinkt monatlich, im Oktober z.B. auf 18,36 Ct. Gleichzeitig sind die Erstellungskosten für eine PhV-Anlage stark gesunken und betragen ca. 2000 € pro installierter Leistung von 1kWpeak. Da die Kilowattstunde Strom beim Energieversorger aber im Moment  ca. 25 Ct kostet ist es für die Kalkulation der Rendite einer entsprechenden Investition von großer Bedeutung, wieviel Strom der Solaranlage unmittelbar selbst verbraucht werden kann.

Für jede selbst verbrauchte kWh Solarstrom spart der Verbraucher also momentan 25-18 = 7 Ct. Diese Differenz wird größer mit der Zeit, da die Einspeisevergütung für 20 Jahre garantiert ist während der Strompreis steigen wird.

Bisherige PhV-Anlagen haben in der Regel den Eigenverbrauch  nicht vorgesehen, da die Einspeisevergütung entsprechend hoch war. Neue Installationen sollten die entsprechenden Voraussetzungen aber unbedingt berücksichtigen. Die notwendigen zusätzlichen Installationen sind technisch nicht kompliziert, müssen aber jeweils vor Ort mit dem Installateur genau besprochen und kalkuliert werden. Die unter dem folgenden Link abgelegte  Skizze gibt eine Vorstellung davon, wie so eine Installation im Prinzip aussieht.

Konfiguration Eigenverbrauch von Solarstrom

Bisherige Erfahrungen zeigen, dass man über das Jahr gesehen bis zu 30% des erzeugten Stroms selbst verbrauchen kann. Voraussetzung: man muss versuchen, seinen Verbrauch wo weit wie möglich an die entsprechenden Zeiten der eigenen Stromerzeugung anzupassen ohne dabei den sparsamen Umgang mit Energie aus dem Auge zu verlieren.